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Lulumahu Falls

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Verloren im Matsch Schön ist es, wenn man Freunde hat, die man das letzte mal vor 10 Jahren gesehen hat, im Alltag kaum Kontakt hat und trotzdem hat man einen Riesenspaß, wenn sie bei uns in Hawaii vorbeischauen. Jens war seinerseits mit Freunden unterwegs und meldete sich einige Wochen bevor sie auf Oahu landeten. Er verbrachte eine Nacht bei uns und am nächsten Tag machten wir (leider ohne Basti) eine gemeinsame Wanderung zum Lulumahu Wasserfall. Mit dabei waren seine Freunde Svenja und David. Los gings mit einem sehr matschigen Spaziergang durch einen Bambuswald. Ich hatte diese Wanderung zuletzt vor einem Jahr gemacht und konnte mich nicht mehr so ganz an den Weg erinnern. Einige Schilder, die wohl als Wegweiser dienen sollten, verwirrten bzw. verunsicherten eher und so passierte es: Die ersten 20 Minuten irrten wir nur auf den verschlungenen Wanderpfaden umher und kamen schlussendlich wieder am Parkplatz heraus. Mist, nochmal von vorne, denn so leicht wollten wir nicht aufg...

Das Ende der Welt - Urlaub in (American) Samoa

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Samoa bedeutet "Heilige Erde" Talofa = Hallo Der Archipel von Samoa liegt im Südwestpazifik, auf halber Strecke zwischen Hawaii und Neuseeland und ist seit mehr als drei Jahrtausenden bewohnt — die Europäer haben es allerdings erst im 18. Jahrhundert „entdeckt“. Im späten 19. Jahrhundert wurde Samoa zweigeteilt und die Vereinigten Staaten verleibten sich den östlichen Teil ein: Amerikanisch-Samoa. Es ist allerdings ist ein Territorium, kein Bundesstaat, das sich aus fünf Inseln (Tutuila, Anu’u, Ofu, Olosega und Ta’ū) sowie zwei Korallenatollen (Rose-Atoll und Swains Island) zusammensetzt und dessen Hauptstadt Pago Pago ist. Es ist tatsächlich am Ende der Welt. Denn hier geht die Sonne als letztes unter und auch Silvester wird hier als letztes gefeiert.  Spannender Gedanke, denn wir hatten ja immer das Gefühl, dass Hawaii am anderen Ende der Welt liegt. Auf der größten Insel, Tutuila, verbrachten wir 4 Tage und merkten schnell, American Samoa ist NICHT Amerika - ...

Auf der Flucht vor dem Dino

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Unser Run durch die Filmkulisse von Jurassic Park und anderen Filmen Es stand mal wieder ein "Fun Run" an. Diesmal nur 5km, aber dafür in einem herrlichen Teil der Insel, der einem sonst verborgen bleibt. Das Gebiet der Kualoa Ranch ist nicht nur Filmkulisse für viele Filme und Serien, sondern nach w ie vor eine aktiv bewirtschaftete Rinder-Ranch. Das 1850 errichtete, über 1.600 ha große Anwesen erstreckt sich über dichte Regenwälder, schroffe Berge und abgeschiedene Täler, die oft nur zu Fuß, im Sattel oder mit dem Geländewagen zugänglich sind.  Es werden deshalb für die Besucher Reit-, Quadt- und Wandertouren, aber auch Fahrten mit dem Dschungelbus angeboten Wir haben schon das ein oder andere ausprobiert, aber es war uns immer ein bisschen zu eng, zu geführt und wenig individuell. Dieser Run ermöglichte zumindest etwas mehr Freiraum und und bot nochmal einen anderen Einblick. Naturfreunde und Filmfans kommen hier gleichermaßen auf ihre Kosten. Denn d as familie...

Koko Crater Arch

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Ein steiler Spaziergang zum Felsenbogen Wenn einem der Regen am Wochenende einen Strich durch die Rechnung macht, muss man sich eben anpassen und die kurzen regenfreien Abschnitte nutzen. Immer noch hat uns die Schlechtwetterfront fest im Griff. Am Wochenende gab es auf vielen Inseln Überschwemmungen und besonders hart traf es leider Kauai. Teilweise ganze Häuser schwammen davon, Straßen waren blockiert und es gab Stromausfall. Wir hatten Glück, in unserm Wohngebiet gab es weder Hochwasser noch sonstige Verwüstungen. Ach daaaa ist er. Wir machten uns also am Samstag nachmittag auf, um einen neuen Weg zu erkunden, der uns zum "Koko Crater Arch" führen sollte. Ich hatte die Beschreibung dazu im Internet gefunden, war mir aber nicht ganz sicher ob wir es gleich finden würden. Wir parkten ganz in der Nähe des Halona Blow Hole Lookouts und schauten uns um. Von hier aus war nichts zu sehen, was auf einen Felsbogen hinwies. Wir hielten uns also an die düftige Beschreibu...

G'schichten aus'm deutschen Konsulat, Teil 2

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Ein paar weitere Erlebnisse aus dem Arbeitsalltag Nach mehr als einem halben Jahr im Deutschen Konsulat hier in Honolulu, habe ich mich immer besser in meinem Arbeitsgebiet eingefunden und brauche nur noch wenig Unterstützung. Es macht immer noch Spaß und ich sammle fleißig Geschichten für euch. Eines der schönsten Dinge an meinem Job ist es, Leute glücklich zu machen mit nur einem Satz. Das funktioniert folgendermaßen: Nachdem ich mich am Telefon gemeldet habe, benötigt man oft nur ein paar Sekunden um herauszuhören woher die Anrufer (gebürtig) kommen. Wenn es zu kompliziert wird, biete ich dann meist an: "Sie können auch Deutsch sprechen, wenn Sie wollen." (Und in Gedanken: "Oder mir Ihre Sachlage weiterhin auf Englisch, aber dafür in 3-Wort-Sätzen, erläutern.") Die Leute sind dann sehr dankbar und man hört ihnen die Erleichterung an. Sie beginnen ihre Geschichte dann meist nochmal von vorne und bedanken sich am Ende nochmal. Der zweite Satz der viele fröh...